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Wohlthun trägt Zinsen : Eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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von dir geſprochen und ſich beklagt, daß du gar nicht wiederkömmſt. Aber wer iſt die Frau, die du bei dir haſt.

Das iſt meine Mutter, erwiederte Jack.Sie will ſich bei Herrn Cathmarſen fur ſeine Güte bedan⸗ ken, und darum hat ſie mich begleitet. Iſt der Herr daheim?« 1

Ja, lieber Knabe, verſetzte der Diener, der ſich ehrerbietig vor Jack's Mutter verneigt hatte.

Nun, dann führt uns ſchnell zu ihm, denn ich habe ihm wichtige Entdeckungen zu machen.

Ich will dich und deine Frau Mutter melden, lieber Jack; geh' indeß nur in das Zimmer da.

Der Diener ſprang hurtig treppauf, während Frau Davy und Jack in das angewieſene Zimmer traten, und mit klopfendem Herzen Herrn Cathmarſens An⸗ kunft erwarteten. Keine zwei Minuten vergingen, ſo hörten ſie von oben her einen freudigen Ruf zu ſich dringen, leichte Schritte huſchten geſchwind die Treppe herab, die Thür wurde geöffnet und die kleine Mary flog mit froͤhlichem Geſichte in das Gemach hinein.

Jack, mein lieber guter Jack, ſo biſt du denn end⸗ lich doch noch gekommen, rief ſie vergnügt, indem ſie herzlich ſeine Hand drückte und ihn mit leuchtenden Augen anſah.Du böſer Knabe, wo biſt du ſo lange geblieben? Vater und ich haben dich ſchon längſt er⸗ wartet, und ich glaubte ſchon, du hätteſt uns längſt vergeſſen.

Nein, nein! Keine Stunde, keine Minute habe ich dich und deinen guten Vater vergeſſen, erwiederte Jack, dem vor Rührung die Augen voll Thränen ſtan⸗ den. Immer und immer habe ich Euer gedacht, und