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blickte ſchärfer hin, und ſtürzte ſich dann plötzlich mit
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und vor derſelben konnten ſte beim Schein des Mon⸗ des, der beinahe Tageshelle verbreitete, die Schildwache auf und nieder ſchreiten ſehen.
»Das helle Mondlicht gefällt mir nicht,« flüſterte
der Baron.„Wenn der Soldat zufällig den kleinen
Morel genauer angeſehen hätte! Gleichwohl,— es
muß gewagt werden. Druͤcken Sie die Mütze ein we⸗ nig tiefer in's Geſicht, mein Prinz.“
Der Knabe that, was ihm geheißen wurde, und Baron Vignerolles trat mit ihm aus der Pforte. In demſelben Augenblicke näherten ſich zwei Offiziere von der entgegengeſetzten Seite, und waren nur noch zwan⸗ zig Schritte entfernt, als die Schildwache dem Baron Vignerolles„Halt!“ zurief, und das Gewehr fällte.
„Wer da?“
Der Baron gab die nämliche Antwort, die er den anderen Schildwachen gegeben, und der Soldat zog ſchon ſein Gewehr zurück, als eben jetzt auch die bei⸗ den Offiziere heran traten, und einen flüchtigen Blick auf die Austretenden warfen. Plötzlich ſtutzte der Eine,
Einem Sprunge auf den Prinzen, den er, Tiger ſeine Beute, mit beiden Händen erz feſthielt.
will den kleinen Capet entführen! Verhaftet dieſen Menſchen!« Baron Vignerolles ſah Alles verloren und nirgends
Rettung mehr. Er machte einen verzweifelten Verſuch,
den Prinzen den Händen des Offtziers zu entreißen,
aber dieſer ließ ſeine Beute nicht fahren, und zugleich ſtürzten auch der andere Offizier und die Schildwache
„Verrath!« ſchrie er mit Donnerſtimme.„Man


