ſen ihn barſch ab, und er gerieth ſogar in die äußerſte Gefahr, ſelbſt gefänglich eingezogen und eingeſperrt zu werrhr ſen
Dies hieß zu jener Schreckenszeit aber ziemlich eben ſo viel, als den Tod unter dem Beil der Guil⸗ lotine zu ſterben, und Baron Vignerolles zog ſich deß⸗ halb auf ſeine Güter in der Bretagne zurück, um von hier aus den weiteren Gang der Ereigniſſe zu be⸗ obachten. Hier lebte er in einem ſchönen Schloſſe, das von unermeßlichen Waldungen umgeben war, mit ſeinem Sohne Arthur, einem Knaben von vierzehn Jahren, und einigen Dienern, in tiefer Abgeſchiedenheit⸗ von der übrigen Welt. Von ſeinen zahlreichen Pächtern, die zum Theil in dem nahen Dorfe, theils in einiger Entfernung zerſtreut auf ihren Pachthöfen wohnten, hatte der Baron nichts zu befürchten, da ihm Alle aufrichtig und mit herzlicher Liebe zugethan waren,— eine Liebe, die er vollkommen verdiente, denn nie hatte er, wie viele andere Edelleute, ſeine Pächter gedrückt, um ſeine eigenen Einkünfte zu erhöhen, ſondern viel⸗ mehr ſtets Alles, was in ſeinen Kräften ſtand, gethan,
uum ihr Loos zu erleichtern und ihre Laſten, ihre Ab⸗
hängigkeit ſo wenig drückend, wie möglich, zu machen. Sdie hatten ſich daher nicht von dem wilden Revolu⸗ tionsfieber anſtecken laſſen, und würden viel eher ihren gütigen Herrn mit Leib und Leben gegen jeden Angriff vertheidigt, als gar ſelber ihn angegriffen haben. Baron Vignerolles, ein Mann noch in ſeinen beſten Jahren, war ſehr reich. Er hatte ſchon vor längerer Zeit ſeine Gemahlin durch den Tod verloren, und von jenem traurigen Ereigniſſe an ſeine ganze Liebe zwiſchen


