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da will! Mein Verſprechen will ich halten, ſo lange ich lebe, wie ich es ihm und mir ſelbſt heilig gelobt habe!«
Als er dieſe Worte vor ſich hin murmelte, und zwar gerade in demſelben Augenblicke, glänzte ein Licht⸗ ſtrahl hell durch das dunkle Zimmer, ſo daß Jonathan erſchrak und beinahe geglaubt hätte, eine überirdiſche Erſcheinung zu ſehen. Aber als er genauer hinſchaute, gewahrte er, daß der Lichtſtrahl durch eine ſchmale Spalte in der Thuͤr des Nebenzimmers kam, und nun löste ſich das Räthſel der ſeltſamen Erſcheinung auf die einfachſte und natürlichſte Weiſe.
„Der Vater zündet die Lichter auf dem Weihnachts⸗ baume an!« frohlockte Jonathan.„Nun wird bald die Klingel ertönen, und ich darf in das Weihnachtszimmer hinein!«.
Einen Augenblick trieb ihn die Neugierde, ſich an die Thür zu ſchleichen und zu verſuchen, ob er durch die ſchmale Spalte etwas erſpähen könne; aber er be⸗ herrſchte ſchnell dieſe vorwitzige Regung, und es war nun auch recht gut, daß er ſie beherpſchte, denn jetzt plötzlich ſchallte die Klingel in lauten Vönen, und weit, weit auf flog die Thür, und ein Lichtſtrom quoll wie ein Flammenmeer aus dem großen, weit geöffneten Weihnachtszimmer, und mit einem Aufſchrei des Ent⸗ zückens und der Ueberraſchung ſtürmte Jonathan vor⸗ wärts, mitten in das helle, gläͤnzende, ſtrahlende, feen⸗ hafte Lichtmeer hinein!
Soll ich euch erzählen und beſchreiben, was Alles das Chriſtkindchen dem glücklichen Jonathan gebracht hatte? Es war des Schoͤnen und Erfteltenden ein großer Ueberfluß vorhanden, denn ich Weihnachten.


