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und da er für den Augenblick nichts Nöthiges zu thun hatte, ſo ſtützte er den Kopf in die Hand, und überließ ſich ſeinen Gedanken. Sie flogen hinuber in das Dörſchen, wo er ſo glückliche Jahre verlebt hatte, zu ſeinen Pflegeältern, zu ſeinen Geſpielen, den drei Vettern, und zu den Malereien, die ihm früher die Zeit verkürzt hatten.„Ja,“ dachte er, „wenn ich noch ſo zeichnen und malen dürfte, wie damals, dann wollt' ich wohl fröhlich ſein. Aber immer und ewig dieſe Klexerei an den Wänden aus⸗ zuführen, das bekommt man denn doch bald herzlich ſatt.“
Und wie er noch ſo dachte, ſetzte ſich auf den Rahmen eines offenen Fenſters eine Schwalbe, ſchaute mit klugen Augen in den Saal hinein, und blickte Fritzen an, der noch immer ſeinen Gedanken nach⸗
hing. Ihr Gezwitſcher machte Fritz bald auf ſie
aufmerkſam, und er betrachtete das niedliche Thier⸗ chen mit herzlicher Freude.
„Wie biſt du doch ſo fröhlich, du kleines Vögel⸗ chen!“ dachte er.„Ja, wer es ſo gut hätte, wie du! Du kannſt fröhlich hin und wieder fliegen, wiegeſt dich in Luft und Sonnenſchein, und biſt frei und feſſellos, wie die Wolken des Himmels, Der Tug. Vergeltung. 3 9


