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wacker, und wird uns nicht im Stiche laſſen. Und dann, ich kann ja auch meine Hände fleißiger regen, als bisher, und ſpinne wohl noch einmal ſo viel, als ſonſt, wenn ich mich recht tüchtig an das Rädchen halte. Da gibt's wieder eine kleine Hülfe, und wer weiß, was ſich dann ferner noch findet. Sei du nur ruhig, Männchen, der liebe Gott wird uns nicht verlaſſen.“
Vater Willebrand ſeufzte, und drehte den Kopf auf die andere Seite, um die gute Frau nicht ſehen zu laſſen, wie ſorgenvoll noch immer ſeine Züge ſich wieſen. Die Frau aber glaubte, er wolle ſchlafen, und verhielt ſich ſtill. Fritz ſchlich ſacht' hinaus aus dem Zimmer, und ſchlug den Pfad zum Walde ein.
„So geht's nicht mehr, wie bisher,“ murmelte er.„Wenn Alle fleißig ſind, kann ich nicht allein der Nichtsthuer bleiben. Hat Vater Willebrand für mich geſorgt, ſo lange er geſund und rüſtig war, ſo muß ich nun für ihn zu ſorgen ſuchen, dieweil er krank und ſchwach iſt. Aber wie? auf welche Weiſe?“
Fritz war ein Knabe mit gefühlvollem und dank⸗ erfülltem Herzen, und wünſchte nichts ſehnlicher, als ſeinen Pflegevater in deſſen betrübter Lage von Nutzen ſein zu können. Lange ſann und grübelte er aber hin und her, ohne etwas Paſſendes ausfindig zu


