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Der Tugenden Vergeltung : Erzählung für Kinder / von Franz Hoffmann
Entstehung
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können wir ſo leicht nicht aufhören. Morgen wollen wir mit, wenn du es haben willſt. Aber heute kannſt H du uns immer noch in Frieden laſſen, wenn du zum Abend ein Gericht Fiſche eſſen willſt. Schau⸗ was wir ſchon gefangen haben.

Der Köhler Willebrand ſah in den Eimer Hineig, und zäylte vier köſtliche Forellen, deren jede ihm den Mund wäſſerig machte. Er lächeite gutmüthig.Na, Buben, ſagte er dann,weil ihr denn heute gerade ſo recht im Zuge ſeid, ſo mögt ihr meinetwegen noch einen Tag faullenzen, aber morgen geht's an die Ar⸗ beit, hinaus in den Wald. Haltet euch alſo fertig, wenn ich nicht mit dem Schürbaum über euch kom⸗ men ſoll.

Und mit dieſen Worten kehrte er um, und ging gewaltigen Schrittes durch den Forſt dahin. Die Knaben aber angelten fort Lis um Mittag. Da aber mußten ſie aufhören; denn ſie hatten erſtens einmal genug der bunt gefleckten leckeren Fiſche gefangen, zweitens knurrte ihr Magen vor Hunger, und drit⸗ tens mußten ſie dem Vater das Mittagseſſen in den Wald hinaustragen. So packten ſie denn ihr An⸗

gelzeug zuſammen, nahmen den wohlgefüllten Eimer auf, und gingen ſingend und pfeifend, u ſehr wohlgemuth nach Hauſe.

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