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legte, fuhr ich auf, ſah mich mit verweinten Augen um, und erblickte meinen guten Freund, den Herrn Schul⸗ meiſter, der mich mitleidig betrachtete.
„He, Baſtel, was gibt's?“« ſagte er.„Du weinſt und ſiehſt betrübt, während du luſtig und guter Dinge ſein ſollteſt über das ſchöne Feuerwerk heut Abend.“«
„Ach, das iſt des ja eben, Herr Schulmeiſter,“ ant⸗ wortete ich—„der Meiſter hat's ja verboten!«
„Der Meiſter hat's verboten? Das Feuerwerk?« erwiederte der Herr Schulmeiſter lächelnd.„Das ſteht doch wohl nicht in ſeiner Macht, Baſtel.«.
»Ach nein doch, das Feuerwerk nicht,“ ſagte ich. »Mir hat er verboten, hinzugehen, weil das Haus nicht allein ſtehen dürfe. Ach, als ob es Jemand fort⸗ tragen würde!«
„»Hm! Hm! machte der Herr Schulmeiſter—„das iſt allerdings ein wenig hart für dich, armer Junge! Nun, wir wollen ſehen, wollen ſehen! Aber jetzt vor allen Dingen, Baſtel, iſt es doch gut, daß ich dich zu Hauſe getroffen habe. Da ſchau her— den Rock habe ich mir zerriſſen— ein großes Loch auf dem Rücken— das mußt du geſchwind zuflicken, ſonſt komm' ich auch um das Feuerwerk, und das ſollte mir leid thun. Weißt ja, ich habe keinen Rock weiter, als dieſen.«
»Ei Herrje, aber Herr Schulmeiſter, wie iſt denn das paſſirt?« ſagte ich ganz verwundert, denn das Loch war gut und gern einer Handbreit groß.
»Wie wird's paſſiert ſeine— erwiederte der Herr Schulmeiſter—„ich wollte hint fort nach dem Parke, und wie ich da den Rock vom Nagel nehme, gab' ich nicht Acht, er bleibt an einem anden Nagel hängen, und ratſch, da hatt' ich das Loch. Was machen? Kein
Kleine Urſachen. 2


