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Der verlorne Sohn : eine Erzählung für die Jugend und Jugendfreunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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In dieſem Augenblicke ward oben eine Thür ge⸗ öffnet, und ein breiter Lichtſtrom quoll, wie der Schimmer eines Blitzes, über die ganze Hausflur. Robert, der dicht vor ſich eine Treppe ſah, ſtieg hinauf, und fühlte gleich darauf ſeine Hand von Anton ergriffen, welcher ihn raſch und ſicher in ein hell erleuchtetes, großes Gemach führte. Staunend ſah Robert hier umher. Es ſtanden zwei Billards in dem Saale, auf welchem geſchickte Spieler ihre Künſte zu meſſen ſchienen, da eine große Menge Zu⸗ ſchauer umherſtanden und mit lebhafter Aufmerk⸗ ſamkeit dem Gange des Spiels zu folgen ſchienen. Obgleich viele Lampen in dem Saale brannten, konnte dennoch Robert Nichts deutlich erkennen, indem eine dichte Wolke von Tabaksdampf Alles, das Lebendige ſowohl wie das Todte, wie mit einem Scheine ein⸗ hüllte, und unſerem Robert dermaßen die Bruſt be⸗ engte, daß er huſten mußte.

Aha, du biſt das Ding noch nicht gewöhnt! lachte Anton.Stecke dir auch eine Cigarre in den Mund, und du wirſt weniger von dem Dampfe be⸗ läſtigt werden. Uebrigens haben die Kerls heute wirklich gequalmt wie die Beſenbinder.

Anton belachte ſeinen erbärmlichen Vergleich aus vollem Halſe und reichte ſeinem Begleiter eine