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Der Silbergroschen : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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und bringe dem wackeren alten Knorring meine freund⸗ lichſten Grüße.

Am Abend des folgenden Tages ſchritt Benjamin leichten Fußes durch den Wald dahin, welche zu den Beſitzungen des reichen Grafen Haldenbruck gehörte. Bei den letzten Strahlen der untergehenden Sonne, welche die mächtigen Stämme der Kiefern wie in Feuerflammen einhüllten, ſtieg er einen nicht ſehr ho⸗ hen, aber die ganze Gegend beherrſcherden Hügel hinan, auf deſſen Rücken die Wohnung ſtand., welche ihm für die nächſte Zeit zur Heimath dienen ſollte.

Bald erreichte er die einfach aus Birkenſtämmen errichtete Waldhütte. Der alte Knorring ſaß auf der Holzbank vor dem Eingange, und rief dem nahenden Knaben einen laut ſchallenden Gruß entgegen. Der große, graue Wolfshund, der zu ſeinen Füßen lag, ſtieß ein mächtiges Gebell aus, und ſprang mit wei⸗ ten Sprüngen dem Ankömmling entgegen.

Das nenne ich mir einen freundlichen Empfang, ſagte Benjamin, indem er den gewaltigen Kopf des großen Wolfhundes, der ſich vertraulich an ihn ſchmiegte, ſtreichelte.Da ſieht man gleich, daß man willkom⸗ men iſt!

Du haſt es errathen Benjamin, du biſt will⸗ kommen, und Gott ſegne deinen Eingang! ſagte der alte Waldhüter, und ſchüttelte dem Knaben die Hände. Wir werden uns wohl vertragen mit einander, denk' ich, und Noth ſollſt du auf keinen Fall bei mir lei⸗ den, ſo lange ich ſelber noch einen Biſſen Brod in meiner Hütte habe.

Benjamin dankte für den freundlichen Empfang, und fühlte ſich bald heimiſch in der Hütte und bei