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gehen. Der Schem boruch hu hat mich gut geleitet, und ich will es dem hochgelobten Gott danken durch Rechtſchaffenhenheit und Fleiß und Treue gegen Rebb' Baruch! Wie gut iſt's geweſen, daß ich die Brodrinde gab dem Goy! Möchte ſie ihm ſo wohl bekommen, wie mir! Das wünſch' ich!«
Mit dieſem Gedanken ſchlief er ein, und ſein Schlaf
war ſo ſüß, wie ſeit lange nicht. Er träumte von Andreas Romieu, und angenehme Träume mußten es ſein, denn ſein Auge war klar und hell, der Ausdruck ſeiner Züge der offenſte und heiterſte, als er am ande⸗ ren Morgen früh aufſtand, um ſein Geſchäft beim alten Baruch anzutreten.
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Zweites Kapitel.
Eine arme Mutter.
Wir müſſen jetzt zu Andreas Romieu zurückkehren, der uns aus den Augen gekommen iſt, als er mit eiligen Schritten Schmulche⸗Leben verließ, um ſeiner armen Mutter eine Erquickung zu bringen. Mit unauf⸗
haltſamer Haſt rannte er durch die Straßen von Paris,
bis er eine ärmliche, enge Winkelgaſſe erreichte, wo
Elend, Hunger und Entbehrung mit ihrem ganzen Ge⸗
folge von Troſtloſigkeit ihren bleibenden Wohnſitz auf geſchlagen zu haben ſchienen. Hier, faſt am Ende der Gaſſe, ſchlüpfte er in eines der am meiſten verwahrlosten


