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Hoch im Norden : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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111 Herzen, daß die lange und traurige Gefangenſchaft noch

ein ſo glückliches Ende genommen hatte.

Der Marſch über die Gletſcher dauerte ſechs volle Stunden und war ſehr ermüdend, aber doch gab es ein freudiges Wiederſehen und ein inniges Begrüßen, als man endlich bei der Station anlangte. Die beiden alten Freunde, die Kapitäne Griffin und Becker, ſanken tiefgerührt einander in die Arme, und das reinſte Glück ſtrahlte aus Aller Augen.

Da man nun keine Veranlaſſung zu längerem Ver⸗ weilen hatte, wurde Hans mit den ſchnellſten Hunden ausgeſchickt, um den Doctor mit ſeiner Streifparthei zurückzuholen, und als ſie am Abend des nächſten Ta⸗ ges ankamen, gab es ein neues frohes Begrüßen und Händedrücken. Allen erſchien es wie ein Wunder, daß man die ſo lange Verlorenen endlich wiedergefunden hatte, und Keiner war, der nicht Gott aus voller Seele dafür gedankt hätte.

Wir haben nicht viel mehr mitzutheilen. Unſere Freunde erreichten ſämmtlich wohlbehalten das Schiff, welches ruhig und unverſehrt vor Anker lag, und durchſchnitten bald nachher mit vollen Segeln das weite Meer, das ſie noch von den Küſten Amerika's trennte. Hans wurde mit einem reichen Geſchenke in ſeiner Hei⸗ math abgeſetzt, trennte ſich aber nur ſchwer, namentlich von Robert, den er herzlich liebgewonnen hatte. Nach gluͤcklicher Fahrt lief dieHoffnung endlich wieder in den Hafen von New⸗York ein, und eine Stunde ſpäter umarmte Miſtreß Griffin ihren Gatten und ihren heldenmüthigen Sohn, welcher ſo redlich das Seinige zur Befreiung des Vaters beigetragen hatte.

Glück und Frieden kehrten wieder in die Behauſung

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