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aber die alten Leute ſich nicht von ihrer Heimath trennen konnten, ſo kaufte er ihnen ein ſchönes Gut, welches nicht weit von ihrem Häuschen lag, und ſchenkte ihnen daſſelbe bei'm Abſchiede.
Vater Giroud weigerte ſich zwar, die reiche Lie⸗ besgabe anzunehmen, aber Captal und ſeine Mutter beſtanden ſo herzlich und liebevoll auf ihrem Ent⸗ ſchluſſe, daß der Alte am Ende wohl oder übel nachgeben mußte.
Die Trennung erfolgte endlich, und ob ohl dabei nicht an Thränen fehlte, ſo waren es do nur Thränen der Wehmuth und nicht des Schmer
zes, welche den Augen entfloſſen. Captal verſpra 1 deen guten Pflegeeltern, ſie alljährlich wenigſtens ein
Mal auf ein paar Wochen zu beſuchen, und dieß diente nicht wenig zur Sänftigung aller der bitteren Gefühle, welche immer den Abſchied von geliebten Freunden zu begleiten pflegen.
Der junge Graf hielt Wort. So oft der Som⸗ mer wiederkehrte, flog er in die Gebirge von Sa⸗
ihn in ſeiner zarten Jugend aufgenommen und ge⸗ pflegt hatten. Die Lehren des alten wackeren Giroud vergaß
voyen, und freute ſich des Wiederſehens derer, die


