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Captal / von Franz Hoffmann
Entstehung
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lächelte.Aber ehe wir von unſerem Geſchäfte ſpre⸗ chen, trinke einmal. Da iſt Wein.

»Er ſtellte eine Flaſche Wein vor mich hin, ſchenkte mir ſelbſt davon ein, und nöthigte mich, raſch hinter einander, einige Becher voll zu trinken. Der Wein war ſtark und feurig, und ich merkte wohl, daß der Herr Graf damit umgehe, mich zu dem Geſchäfte anzufeuern, das ich für ihn übernehmen wollte. Er mogte wohl aus Erfahrung wiſſen, daß ein halb trunkener Menſch viel leichter ein Verbrechen begeht, als ein nüchterner. Uebrigens bei mir halfen ihm ſeine Ränke und Pfiffe nichts, denn ich wußte ihn ſchon zu nehmen, und hütete mich gar zu tief in's Glas zu ſehen. Was ich nicht trank, floß in meine Halsbinde, und dort war der Wein ſo gut aufge⸗ hoben, daß er mir nicht wohl in den Kopf ſteigen konnte.«

Als der Graf meinte, daß ich genug habe ich ſtellte mich ſo, daß er dieß glauben mußte

rückte er mit ſeinem Vorſchlage heraus.« 1Rollet, ſagte er, indem er ſeine Stirne run⸗ zelte und ſeine ſtechenden Augen zuſammenkniff, daß ich meinte, den giftigen Blick einer Viper zu ſehen, Rollet, mir iſt ein Menſch im Wege, ein elen⸗ der, erbärmlicher Knabe!«