ſeines Begleiters zu erfüllen. Er erzählte, was er oft von ſeiner Mutter gehört zu haben behauptete, daß der liebe Gott ein allmächtiges Weſen ſei, das die Guten belohnt und die Böſen beſtraft, daß er alle Menſchen ſo lieb habe, wie ein Vater ſeine Kinder, und daß Alle, die ſich vor der Sünde ge⸗ hütet hätten, einſt in den Himmel kommen würden, um von dem lieben Gott für ihre Tugend belohnt zu werden. Freilich war ſeine Erzählung nur ſehr unvollkommen und kindiſch, aber Pierre hörte doch mit großer Aufmerkſamkeit zu, und die Worte ſei⸗ nes kleinen Freundes ſchienen einen tiefen Eindruck auf ihn zu machen.
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„Aber woher weiß denn deine Mutter das Al⸗ les?« fragte er endlich.
„Aus einem großen, großen Buche, was die Bi⸗ bel heißt,« erwiederte Captal.„Das hat der liebe Gott ſelber geſchrieben, um die Menſchen gut und 3 fromm zu machen, und die Mutter hat mir oft Et⸗
was daraus vorgeleſen. Ach, es ſtehen ſo wunder⸗ ſchöne Geſchichten darin vom Herrn Jeſus, der C Got⸗ tes Sohn war, und von ihm auf die Erde geſandt wurde, damit er die Menſchen von der Sünde er⸗ löſen ſolle!«


