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Nemesis : Eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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waren es, der meinen Freund Wilſon verlocken wollte, in Ihrer Geſellſchaft den Kopf hinein zu ſtecken. Mein Freund war klug genug, nicht in die Falle zu gehen!

Aber mich ließ er hinein gehen, ohne mich zu warnen! entgegnete Solms giftig.Der falſche Hund! Er ſoll es mir büßen! Ich will ſeinen guten Namen öffentlich an den Pranger Falagen, und die Verachtung der ganzen Welt auf ihn herab ziehen!

Ei, ei, das wollten Sie wirklich thun? ſagte Mr. Hamilton ſpöttiſch.Wenn man Ihren Worten nur Glauben ſchenkt! Faſt bezweifle ich dies, denn Ihr Leumund iſt nicht der beſte in dieſer Gegend.

Thut nichts! verſetzte Solms grimmig.Ich kann beweiſen, daß Wilſon, Alias Peters, ehemals Buchhalter bei der Königlichen Bank, dieſe ſelbe Bank um mehr als hunderttauſend Thaler beſtohlen hat. Hört Ihr wohl, Ihr beiden ſchwarzen Halunken, um mehr als hunderttauſend Thaler!

Mr. Hamilton lachte mit einer Geberde der Ver⸗ achtung.

Warum lachen Sie, Herr? fuhr Solms ihn an. Glauben Sie mir etwa nicht?

O, wohl, ich glaube Ihnen, erwiederte Mr. Ha⸗ milton in ſpöttiſchem Tone,hat mir Mr. Wilſon doch ſelber die ganze ſchmutzige Geſchichte erzählt. Aber lachen muß ich, weil Sie zu dieſen gutmüthigen Schwarzen reden. Die armen Burſche verſtehen Sie nicht, denn ſie ſprechen nur die Sprache ihrer afrika⸗ niſchen Heimath!

Solms ſtieß eine wilde Verwünſchung aus.

So bin ich denn vollſtändig überliſtet, preßte