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Wächters zuſammenſchaudernd.„Ich muß auf meinen Mann warten.“
„Was Tauſend, iſt der Gevatter Wagner noch nicht zu Hauſe?« ſagte der Mann verwundert.»Er ſitzt doch nicht gar etwa noch bei einem Gläschen Bier in der Schenke? Sagen Sie mir's, wo er iſt, und ich hole ihn!“
„Ach, wenn das anginge!“« ſeufzte die beängſtigte Frau.„Nein, er ſitzt nicht im Wirthshauſe, er kämpft wahrſcheinlich eben in dieſem Augenblicke draußen auf der offenen Landſtraße gegen dieſes Unwetter, denn ich erwarte ihn von Waldheim zurück, wohin er auf Be⸗ fehl des Rathes Heimberger heute Abend gemußt hat.“
„Das wäre ſchlimm! In ſolchem Wetter draußen auf der Landſtraße! Schrecklich!“ ſagte der Wächter mitleidig.„Wenn iſt er denn von Hauſe fortgegangen?“
„In der ſechsten Stunde heute Abend.“*
„In der ſechsten Stunde ſchon? Ei, Frau Gevat⸗ terin, da könnte er ja ſchon längſt wieder hier ſein!“
„Aber ich warte doch noch immer auf ihn, unter bittern Sorgen und Schmerzen warte ich!“
„Daran thun Sie eben gerade Unrecht,“ verſetzte der Wächter.„Ich kenne ja auch meinen alten Gevatter Wagner. Der hat ganz ſicher irgend eine Abhaltung gehabt, denn ſonſt wäre er um zehn Uhr gewiß zurück⸗ geweſen. Wer weiß, auf wen und auf was er hat warten müſſen? da er jetzt noch nicht da iſt, ſo kommt er jedenfalls morgen erſt. Alſo, Frau Gevatterin gehen Sie ganz unbeſorgt zur Ruhe, und auf alle Fäͤlle machen Sie das Fenſter zu, damit Sie ſich nicht auf den Tod erkälten! Gute Nacht, und keine Angſt weiter, Frau Wagner! Morgen wird der Mann ſchon eintref⸗


