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meiſter hinter ihm her, um ihn zu verfolgen und auf⸗ zuhalten. Faſt hätte dieſer Mann Drouet erreicht, aber, von der Nacht begünſtigt, warf ſich der Verräther auf ihm allein genau bekannte Seitenwege, und galop⸗ pirte mit ſolcher Eile, daß er ein Viertel nach elf Uhr, noch vor dem Könige, Varennes erreichte.
Die königliche Familie langte erſt gegen halb zwölf Uhr daſelbſt an.
In Varennes, dieſer ganz einſam liegenden kleinen Stadt gab es keine Poſt, aber man hatte dem Könige das Haus, wo ſich friſche Pferde finden ſollten, ſo ge⸗ nau beſchrieben, daß er es leicht ausfindig machte. Er klopfte an, um die Pferde zu verlangen, aber man verſtand ihn nicht. In der That hatten neue Irrungen und die überall erweckte nämliche Unruhe die Pferde in einem Wirthshauſe am anderen Ufer der Aire zu⸗ rückgehalten, und man hatte unbegreiflicher Weiſe ver⸗ geſſen, den König davon in Kenntniß zu ſetzen. Seine Begleiter erkundigten ſich vergebens an den Thüren, wo ſie noch Licht erblickten, nach dem Orte, wo man die Pferde eingeſtellt haben könne. Die Königin ſelbſt ſtieg aus dem Wagen und ging mit dem Könige, doch ihre Hoffnung, durch einen glücklichen Zufall eine Nachweiſung zu erhalten, verwirklichte ſich nicht. Bei allen dieſen Nachforſchungen ging wiederum eine koſtbare Zeit verloren, welche Drouet zu benutzen wußte. Endlich ſtiegen die Reiſenden wieder in den Wagen, und baten die Poſtillone, weiter zu fahren. Aber
dieſe verweigerten es unter dem Vorwande, daß ihre
Pferde viel zu ermuüdet ſeien. Während des Hin⸗ und Herredens hierüber kehrte der Courier zurück und führte einen Mann mit ſich, der ſeiner Angabe nach in's


