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Herr Brockhuſen nickte ihm freundlich zu.„Das will ich dir in wenigen Worten ſagen,“ erwiederte er, und blickte Baſtel guͤtig an.„Siehſt du, dein Vater hatte ganz recht, als er die Meinung ausſprach, es könne jeder Menſch nur in ſeiner Weiſe glücklich wer⸗ den, das heißt eben, nach ſeinen eigenthümlichen An⸗ lagen und den Gaben, die ihm Gott verliehen hat. Aber, Baſtel,— höre wohl zu,— obgleich ein Jeder klüglich bei ſeiner Weiſe bleiben ſoll, ſo ſchließt das doch keineswegs Zweierlei aus. Nämlich, erſtens: daß ein Jeder ſich in ſeiner Weiſe ſo viel als möglich ver⸗ vollkommne, ſei es durch Fleiß, durch Lernen, durch Nachdenken, oder durch praktiſche Uebung;— und zweitens: daß ein Jeder, wenn ihm Gelegenheit dazu geboten wird, ſich bemühe, auch anderer Leute Weiſe kennen zu lernen, und daraus zu entnehmen, was ihm paßt und ihm dienlich iſt. Zum Beiſpiel, du, Baſtel. Wäreſt du daheim geblieben bei deinem Vater, ſo iſt kaum daran zu zweifeln, daß du in Jahr und Tag ein ganz tüchtiger und vollkommener Köhler geworden wä⸗ reſt, wie dein Vater auch, denn du biſt ein Waldkind und haſt ganz und gar die Anlagen und Gaben dazu. Aber würdeſt du dann ſein, was du werden könnteſt, wenn du deine Anlagen und Gaben nach verſchiedenen Richtungen hin ausbildeteſt, anſtatt nur nach einer Seite hin? Deine Anlagen befähigen dich, mannig⸗ fache Kenntniſſe zu erwerben, welche dir einſt auf dei⸗ nem eigentlichen Grund und Boden große Vortheile gewähren müſſen. Meine Abſicht iſt daher keineswegs, dich für immer dieſem Boden zu entreißen, ſondern blos, dich fähig zu machen, dieſen Grund und Boden in viel⸗ ſeitigſter Weiſe auszunutzen. Ich will nicht aus der


