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verlangt von uns nur den zehnten Theil von der fetten Beute,“ verſetzte Iwan.
„Dann vorwärts,— heute— in dieſer Nacht noch,“ ſagte Petrowitſch.„Leicht könnten uns ſonſt Andere zuvor kommen. Mich wundert nur, daß dieß nicht ſchon längſt geſchehen iſt.“
„Der Jude ſagt, der alte Fürſt wäre ſehr beliebt bei ſeinen Unterthanen und Leibeigenen, denen er viel Gutes thun ſoll, und daraus erklärt ſich, daß Nie⸗ mand daran denkt, ihn zu beſtehlen,“ erklärte Jwan.
„Nun, uns kann das gleich ſein,“ erwiederte Pe⸗ trowitſch.„Alſo dieſe Nacht! Zu welcher Stunde!’
„Um zwei Uhr nach Mitternacht, dann liegt Alles im feſteſten Schlafe,“ verſetzte Zwan.„Halte dich um halb ein Uhr bereit zum Aufbruch.“
„Abgemacht! Ich werde nicht fehlen!“ ſagte Petro⸗ witſch frohlockend.„Das kann einen Fang geben, der uns für unſer ganzes Leben reich macht!“ 3
„So iſt es,“ nickte Iwan.„Bis dahin aber ſtill, damit Niemand etwas merkt, auch Alexia nicht. Ge⸗ nug, wenn Zwei den Schatz unter ſich theilen.“
Nach dieſen Worten verließen die Beiden den Stall, und entfernten ſich in gleichgültigem Geſpräch. Einige Minuten ſpäter folgte ihnen Felix nach, ſpähte vorſichtig umher, und ſchlüpfte, als er Niemand ſah, der ihn beobachten konnte, über den Hof und durch das Thor weg auf die Straße hinaus. In einem
kleinen Kaufladen erkundigte er ſich nach dem Schloſſe des Fürſten Woronzow, und nachdem er die genaueſte
er eilig und heimlich nach der Schenke zurück.
Kunde von der Lage deſſelben eingezogen hatte, kehrte
Kein Menſch kümmerte ſich dort um ihn. Er ſetzte 8 3


