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Der Bekehrte : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Als ich mich nach und nach wieder erholte, war mein erſter Gedanke, ſofort Lärm zu machen, und den Leuten oben auf dem Verdeck meine Anweſenheit kund zu thun. Aber ehe ich dieſer Anregung Folge gab, drängte ſich mir ein zweiter Gedanke auf, der meinen erſten Entſchluß ſofort wieder umſtieß. Ich erinnerte mich daran, was ich Alles zerſtört und verdorben hatte, als ich mir meinen Weg bis unter das Verdeck hin⸗ auf bahnte. Der Schaden war in der That nicht ge⸗ ring, den ich an Tuchen und anderen Stoffen ange⸗ richtet hatte, und ich fürchtete, eine ſchwere Strafe dafür erleiden zu müſſen.

Die Furcht vor dieſer Strafe gab bei meinem End⸗ beſchluſſe den Ausſchlag. Anſtatt Lärm zu machen und mich aus meinem Gefängniſſe befreien zu laſſen, nahm ich mir vielmehr vor, mich mäuschenſtill zu ver⸗ halten, bis das Schiff ſeinen Beſtimmungsort erreicht haben würde, und dann eben ſo heimlich von ihm zu entwiſchen, wie ich mich heimlich in daſſelbe hinein geſchlichen hatte. Den Schaden, den ich angerichtet, mochte nachher tragen, wer wollte. Auf mich konnte natürlich keine Spur eines Verdachtes fallen.

Dieſem Entſchluſſe gemäß verhielt ich mich alſo ganz ruhig, und ſuchte mich ſo viel wie möglich in meiner jetzigen Umgebung zu orientiren.

Das Licht, welches mein Herz erfreut hatte und

noch erfreute, drang als ein dünner Strahl durch eine

Ritze zwiſchen zwei Brettern des Verdecks, und befand ſich in ſchräger Linie etwa acht oder zehn Fuß von mir entfernt. Aller Wahrſcheinlichkeit nach kam es durch die Lukenklappe, und zwar an einer Stelle, wo das getheerte Tuch, der Ueberzug derſelben, entweder