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welche entweder den Deckel oder den Boden des Faſ⸗
ſes bildeten, und dann die Dauben vollends einzu⸗
ſtoßen ſuchen. Ob mir dieß gelingen würde, konnte
ich nicht vorauswiſſen, jedenfalls aber mußte ich es verſuchen.
Mit Energie begann ich meine Arbeit, und fand ſchnell genug, daß es keine Kleinigkeit war, die icke, eichene Daube zu durchſchneiden, aber geſchehen mußte
es, und ich arbeitete daher unausgeſetzt, bis ich eine
Feuchtigkeit aus dem Faſſe über meine Finger rieſeln
fühlte. Nun wußte ich, daß die Daube durchſchnitten
war, und es galt nur noch, ſie aus ihren Falzen zu zwängen und ſie vollends in das Innere des Faſſes hinein zu drücken. Mit Händen und Füßen wirth⸗ ſchaftete ich dann herum, lockerte ſie allmählig und hatte endlich die Genugthuung, ſie plötzlich vollends weichen zu ſehen. Im nämlichen Augenblicke über⸗ ſtrömte mich aber auch eine Flüſſigkeit mit ſolcher Gewalt und in ſolcher Maſſe, daß ich einige Augen⸗ blicke lang wirklich Furcht hegte, darin ertrinken zu üſſen. Der Geruch und auch der Geſchmack,— denn ei dem erſten Ausſtrömen war mir ein wenig von der Flüſſigkeit in die Kehle gekommen,— verriethen mir ſofort, daß das Faß mit Branntwein gefüllt war, und ich freute mich darüber. Wenn es Waſſer ge⸗
wein aber war für mich ein ſehr überflüſſiges Ge⸗ f tränk, das ſich in Gottes Namen mit dem Rinne⸗ Vaſſer unter den Balken des Schiffes vermiſchen mochte, ohne daß ich ſeinen Verluſt auch nur im
Geringſten bedauerte. In weniger als einer Minute war mein Verſteck
weſen wäre, hätte es mir leid gethan. Der Brannt⸗


