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dem armen Eingekerkerten umſtändlich zu wiſſen that, daß ich damit umginge, ſeine Ketten zu ſprengen, daß ich nicht ruhen, noch weichen würde, bevor mir's gelungen, und daß ich ihn in
meinem und Eliſa's Namen ermahne, Muth und Hoffnung
nicht ſinken zu laſſen. Zuletzt noch bat ich ihn, drei Schläge von innen zu wagen, zum Zeichen, daß er mich vernommen, verſtanden und Vertrauen zu mir faſſen wolle. O Gott! Ich durfte nicht lange warten, ſo ſchlugen die drei dumpfen Töne lieblich, wie noch nie eine Muſik, in mein Ohr, und freudig eilt' ich zu Eliſa zurück, ihr Herz mit der freudigen Botſchaft aufzurichten. Ein ſchmerzliches ſtummes Lächeln und ein ſtum⸗ mer Händedruck waren dafür mein Lohn, der mich mit neuer Begeiſterung zurück an meinen nächtlichen Streifzug trieb.
Auf Sahebs Veranſtaltung fand ich im Hofe die Beherz⸗ teſten unter dem Hausgeſinde und unſeren Trägern, etwa ein
Dutzend Menſchen mit Fackeln in den Händen, die ſich glück⸗.
licherweiſe unter den Vorräthen des Hauſes aufgefunden hatten. Mein Vorſchlag war: uns unter Begünſtigung der Dunkelheit, und bloß mit einer Blendlaterne verſehen, ſo dicht heranzuſchei⸗ chen, als die Gebüſche es uns erlauben würden, dann in Einem
Augenblick unſere Fackeln an der Leuchte zu entzünden, und ſo, unter ſteter Schwingung der Flammen, plötzlich und mit Ge⸗
ſchrei gegen den Hügel vorzubrechen, damit unſer Angriff von allen Schrecken der Ueberraſchung begleitet bliebe.
Mit Saheb an meiner Seite, der die Blendleuchte trug, war ich durch Buſch und Dickicht um die Hälfte Weges näher als geſtern vorgedrungen. Schon befand ſich der Feind ruhig und ſorglos in unſerem Geſichte, und es lag nur daran, den
letzten Theil unſeres Planes auszuführen. Wir ſahen uns um
nach unſeren Begleitern— Himmel! wer aber beſchreibt unſer
Erſtaunen und meinen Unmuth, als ich nun erſt entdeckte, daß
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