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Aus allen Welttheilen : Scenen und Bilder zur Unterhaltung und Belehrung für die reifere Jugend / hrsg. von Franz Hoffmann
Entstehung
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kündigten Erſcheinung eines Wunderthieres ſei, deſſen Eriſtenz ſie bisher hartnäckig bezweifelt hatten. Ich beſchwor ſie, mir

Beiſtand zu leiſten; aber ach, wie konnt' ich hoffen, daß ihre kalte Neugier meinem Enthuſiasmus die Wage halten ſollte? Sie verſuchten ihre Fernröhre und Kugelbüchſen an unſerem Feinde, ſprachen in übertriebenen Ausdrücken von ſeiner ſcheuß⸗ lichen Geſtalt, zuckten die Achſeln über die unrettbare Lage des Mannes, den ſie die Stirne hatten, ihren Freund zu nennen, und waren nur mit Mühe abzuhalten, daß ſie nicht zu der ver⸗ zweifelnden Eliſa eindrangen, und ſie durch Bezeugung eines kalthöflichen Bedauerns noch tiefer verwundeten.

Endlich ſahen die Herren ſich wieder nach ihren Pferden um, und wirklich war auch ihre eilige Entfernung um ſo noth⸗ wendiger, da ſie wenigſtens die letzten Stunden eines auf heute veranſtalteten Balls daheim nicht zu verſäumen wünſchten. Ich drang mit Allem, was Freundesſorge Kräftiges aufzubringen

weiß, in ſie, mir mit früheſtem Morgen wirkſameren Beiſtand,

eine Anzahl Raketen, ja ließe ſich's thun ſelbſt ein paar leichte Feldſtücke auszumitteln, um im ſchlimmſten Fall das Un⸗ gethüm mit offener Gewalt aus ſeinem Poſten zu vertreiben. Ebenſowohl forderte ich die Hülfe eines Arztes für Eliſa, und für mich ein Sprachrohr, womit ich mir einen Weg zum Ohre meines Freundes bahnen wollte, um ſeinen Muth durch die Hoffnung zu beleben, daß wir zu ſeiner Erlöſung auch das Unmögliche nicht unverſucht laſſen würden.

Die Nacht ſank auf die Erde nieder. Eine ſchauerliche Stille herrſchte unter ihrer dunkeln Hülle. Nur unſer Feind wachte, und wir hörten ihn von Zeit zu Zeit zwiſchen den Aeſten

rauſchen. Ich brachte den Abend damit zu, das jammernde,

unglückliche Weib durch jede Art der Ueberredung zu beruhigen

nnd zu tröͤſten, indem ich ihr von einem morgenden Angrif

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