Frreuden wag' ich Kraft und Leben dran; und wer es meint
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geflohen ſei, als der Ton ſeiner Stimme reicht, als ſeine Arme ſie zu ergreifen vermögen?«
Mieine ſchmerzlichen Thränen miſchten ſich mit den ihrigen. Doch wie ſehr das Leiden der edlen Frau mich erſchütterte, wie tief ihre Klagen mein Herz verwundeten, ſo war es doch jetzt der Augenblick nicht, einem müßigen Mitleid nachzuhängen. Es mußte gehandelt werden.
Von einem kühnen Gedanken ergriffen, eilte ich in den Hof zu den niedergeſchlagenen Hausgenoſſen zurück.„Freunde!“ redete ich ſie an—„Es iſt ja nicht Einer unter uns Allen, dem der Herr dieſes Hauſes nicht Freund, nicht Wohlthäter ge⸗ weſen wäre! Jetzt, da der Tod ihn umlagert, gilt es, ihm ſeine Liebe zu danken. Auf, wer ihn liebt und ein redliches Herz im Buſen trägt! Laßt uns die Gefahr gering achten, und im hellen Haufen hinausziehen, ihn zu befreien. Wir ſind bewaffnet; wir haben die Ueberlegenheit der Anzahl, der Beſinnung und der Kunſt über unſern Feind. Je muthiger wir ihn angreifen, je minder darf er uns furchtbar ſein. Er wird uns weichen; wir werden den Gefangenen erlöſen! mit
wie ich, der ermanne ſich und trete entſchloſſen zu mir her⸗ über!«
Ach! Nur der einzige Saheb folgte, ohne ſch; zu bedenken, dieſem Aufruf. Zwanzig bis dreißig feige Seelen ſahen ſich zitternd an, fluͤſterten einander in's Ohr und ſtammelten dann die Entſchuldigung, daß es Raſerei ſein würde, der hunnggen Anaconda mit offener Gewalt zu begegnen. 3
So getäuſcht in meiner Hoffnung, und doch vo der Begierde, zum Retten Hand an's Werk zueleg nichts weiter übrig, als der Verſuch, was etwa
und Raſſeln einer vereinten Menſchenmenge, verbunden Aus allen Welttheilen.


