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des armen zermalmten Geſchöpfs von den Knochen loszu⸗ ſchälen.
Dieß Schauſpiel, ſchon an ſich ſelbſt gräßlich, ward durch die Betrachtungen, welche es in mir zunächſt veranlaßte, zu einer peinigenden Folter für mein Herz. Nun ſah ich es ent⸗ ſchieden, was ich bis dahin, jedem Anſchein zum Trotz, ſo gerne noch bezweifelt hätte— Klipphoff war in dem Pavillon gegen⸗ wärtig! Aus dem Knall meines Flintenſchuſſes hatte er wahr⸗ ſcheinlich auf die Nähe ſeiner Retter geſchloſſen. Nur er ſelbſt konnte den Eingang geöffnet haben, um ſeinen Liebling aus ihrer gemeinſchaftlichen Haft zu entlaſſen; und Saheb hielt ſich überzeugt, eine Schnur um den Hals des Thierchens, und an derſelben ein Zettelchen Papier bemerkt zu haben.— Alſo ein Bote an uns! Ein Ruf um Hülfe! Eine heilige Aufforde⸗ rung, ihn nicht zu verlaſſen in dieſer entſetzlichen Noth!— In welcher Angſt der Seele mocht' er gekämpft haben, und noch kämpfen! Was mußt' es ſeiner Verzweiflung gekoſtet haben, eh ſeine zitternde Hand den einzigen Riegel zurückſchob, der zwiſchen ihm und dem Verderben war!— Was ſeinem weichen Herzen, das treue Thier hinauszuſtoßen und preiszugeben! Und wenn er ſich geſchmeichelt hatte, die Schnelligkeit ſeines Lieblings werde deſſen Flucht zu ſichern vermögen, wie mußte Pſychens abgebrochener Todesſchrei ſein Gefühl verwunden!
Die nämlichen, oder ähnliche Ueberlegungen brachten auch den beſonnenen Saheb faſt von Sinnen.„O Gott!« rief er. „Was hat ſein Bote uns verkündigen ſollen?— Daß er mit der Verzweiflung ringt?— Wir wiſſen, wir fühlen es; und ſtehen hier ohne Faſſung, ohne Rath—« 3
„Auch unſer Lauſchen hier iſt ohne Fruchtls fiel ich ihm ein.»Laß uns heimkehren, und auf wirkſamere Hülfe ſinnen.“
Wir fanden das ausgeſchickte Hausgeſtnde v
von ſeinem ver⸗


