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reiche Hülfe der heiligen Jungfrau.— Ihr wißt, Fräulein, daß meine Abſicht in jener Nacht fehl⸗ ſchlug. Ich verlor nicht die Hoffnung, ein andermal glücklicher zu ſeyn. Da geſchah es, daß Cardillac plötzlich alle Munterkeit verlvr. Er ſchlich trübe umher, ſtarrte vor ſich hin, murmelte unverſtänd⸗ liche Worte, focht mit den Händen, Feindliches von ſich abwehrend, ſein Geiſt ſchien gequält von böſen Gedanken. So hatte er es einen ganzen Morgen getrieben. Endlich ſetzte er ſich an den Werktiſch, ſprang unmuthig wieder auf, ſchaute durch's Fen⸗ ſter, ſprach ernſt und düſter: Ich wollte doch, Hen⸗ riette von England hätte meinen Schmuck getra⸗ gen!— Die Worte erfüllten mich mit Entſetzen. Nun wußt' ich, daß ſein irrer Geiſt wieder erfaßt war, von dem abſcheulichen Mordgeſpenſt, daß des Satans Stimme wieder laut worden vor ſeinen Ohren. Ich ſah Euer Leben bedroht von dem ver⸗ ruchten Mordteufel. Hatte Cardillac ſeinen Schmuck nur wieder in Händen, ſo war't Ihr gerettet. Mit jedem Augenblick wuchs die Gefahr. Da be⸗ gegnete ich Euch auf dem Pontneuf, drängte mich an Eure Kutſche, warf Euch jenen Zettel zu, der Euch beſchwor, doch nur gleich den erhaltenen Schmuck in Cardillaces Hände zu bringen. Ihr kamt nicht. Meine Angſt ſtieg bis zur Verzweiflung, als andern Tages Eardillac von nichts anderm ſprach, als von dem köſtlichen Schmuck, der ihm in der


