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die Ecke zurückgelehnt hatte, blieb der erſtere vor ihm ſtehen und ſagte, die Hände feſt in einander geſchlun⸗ gen:„Sie ſind ihr nachgereiſt, Baron?“
„Gewiß, Pfarrer!“ verſetzte Bilingsfelden düſter.„Sie bedurfte einer beſſern Sauvegarde als der miſerablen, nach der ſie in der Verzweiflung gegriffen, und mußte erfahren, daß ſie in den Augen der Leute von Anſtand und Ehre ſo hoch und rein daſtand wie je, daß man ihren Schritt nicht mißverſtand. Und obgleich ich nicht mehr viel werth bin“, fügte er düſter lächelnd hinzu, „glaubte ich doch noch zu einem ſolchen Amt befähigt zu ſein, ja ſogar berufen, denn gerade bei dieſer nichts⸗ würdigen Affaire konnte und kann ihr Niemand näher ſtehen, Niemand eher zu ihrem Schutz, zu ihrer Ver⸗ tretung berufen ſein als ich.“
Der Pfarrer ſah ihn tiefſinnig an.„Ich weiß nicht, ob ich aufathmen, ob ich mich freuen darf“, ſprach er faſt zögernd.„Sie ſcheinen keine Schuld an der Unglücklichen zu finden, und dennoch—“ Er ſtockte.
„Und dennoch, Pfarrer?“
„Und dennoch dieſer Schritt, der ihr nicht blos in den Augen der großen Welt ihre Stellung nimmt, ihren Ruf vernichtet, ſie haltlos in die Welt hineinwirft— O glauben Sie mir, Herr von Bilingsfelden“, brach er,


