Teil eines Werkes 
2. Bd. (1869)
Entstehung
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heißen können, langſam die Straße wieder hinauf, nur diesmal nicht an der Villa Marina vorüber, ſondern von der entgegengeſetzten Seite her, wo ſie freilich ein wenig ſteiler und der Weg ein längerer war.

Es war, wie wir wiſſen, noch ſehr früh im Jahre, die Tage aber zeigten ſich alle gleich ſonnig und ſchön, wie man das zu heißen pflegt, und die Hitze auf der nur mäßig beſchatteten Straße erreichte bereits einen Grad, welcher ſie zu dieſer Stunde der vollen Nachmit⸗ tagsſonne ganz und gar vereinſamte. Sogar Dagobert ſeufzte von neuem und trotz des Schirms, mit dem er ſein Haupt ſchützte, über ſolche Tageslaſt und die Schwere des Daſeins und verwünſchte die hieſige Sitte, ſeine Wohnung nicht drunten im Thal und am Strande, ſondern an der Berglehne droben zu ſuchen; und Mon⸗ . ſieur Chriſtoph, der gleichfalls bedeutend ſchwitzte und 1 die Hitze vergeblich auszublaſen ſuchte, erlaubte ſich die unſchuldige Bemerkung, daß dieſer Spazierritt doch ein höchſt gewagtes und bedenkliches Unternehmen bleibe, weil man ja gar nicht einmal wiſſe, ob die Heim⸗ zuſuchende überhaupt nur daheim gefunden werde.

Herr von Othmaringen war indeſſen zu keiner Un⸗ terhaltung aufgelegt, ſondern wies den vorlauten Die⸗ ner mit einem mürriſchen:Das wäre mir gerade recht. Sehen werde ich ſie noch oft genug! zur Ruhe.