Teil eines Werkes 
1. Bd. (1869)
Entstehung
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liche taktloſe, nach ſeinem Glauben ſpöttiſche Weiſe, und der Onkel und die Tante wieſen ihn beide zurecht.

So war's vielleicht ſpäter, Hoheit, man ſagte von ſcharfen Worten. Vielleicht iſt's aber auch nicht wahr, ja vielleicht irren auch Hoheit von wegen jener In⸗ trigue, wie Sie's heißen. Ich verſteh's wenigſtens nicht. Was ich ſonſt hörte, ſpricht dagegen, mein' ich. Da haben nämlich am gleichen Tage, an dem der Soirée, morgens die Herren Offiziere beim Italiener zuſammengeſeſſen, und da iſt davon die Rede geweſen, daß der Herr Major in Othmaringen ſich aufgehalten. Hier unſer Herr von Othmaringen, der Lieutenant, hat ſich des Majors angenommen und einen Andern, einen Civiliſten, ich habe den Namen vergeſſen, ſo barſch zur Ruhe gewieſen, daß daraus ein Duell entſtand; ſie liegen beide darnieder, heißt's, der Lieutenant leicht, der Andere ſchwer.

Was ſollen dieſe Thorheiten? Was gehen ſie mich an? fragte die Prinzeſſin hörbar ungeduldig.

Warten Hoheit nur einen Augenblick, das Rechte kommt ſchon, und dies gehörte dazu. Man hat ſonſt nie bemerkt, daß der Herr Prinz nach der Familie Seiner Excellenz gefragt hat; im Gegentheil, den Lieu⸗ tenant hat er gar nicht angeſehen und das Fräulein höchſtens nur einmal geneckt. Nun aber, ſeit der Offizier