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Eine Geschichte von damals / von Edmund Hoefer
Entstehung
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Und die blutbeſpritzte Keule in die Höhe ſchwingend, ſchrie Rolof mit tief glühenden Augen und heiſerer Stim⸗ me dem entſetzt daſtehenden athemloſen Sohne zu:Was ſtehſt Du, Junge? Laß den Hund liegen! Fort mit Dir und Allen dem Volke nach! Es darf nicht ein Mann von ihnen aus dem Buſch!

Detlof ſprang ſich aufraffend zu einer herrenlos da⸗ liegenden Flinte, griff ſie auf und ſtürzte den Andern nach. Der Alte folgte ihm nicht weniger raſch. Sein Geſicht glühte von einem finſtern Triumph, ſein langes graues Haar, von dem er längſt die Pelzmütze und den zuſammen⸗ haltenden Meſſingkamm verloren, flatterte im Sturm, als er durch die Büſche den feſten Rain längs des Moors dahin ſtürzte.

Auf dem Moor rangen noch einzelne Paare, vor ihm jagten in verzweiflungsvoller Haſt einige Flüchtlinge hart verfolgt dahin. Der Alte ſah's, wie drüben auf ei⸗ ner kleinen Erhöhung im Moor ſich ein Franzoſe um⸗ wandte, die Flinte an die Schulter riß, ſchoß und im nächſten Augenblicke ſtürzte Rolof, von der Kugel in die Bruſt getroffen, noch ein paar Schritte vorwärts und ſchlug ſchwer auf den zertretenen, von ſchlammigem Schnee bedeckten Boden nieder.

Mit einem Schrei des Entſetzens war Detlof gleich

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