Druckschrift 
Eine Geschichte von damals / von Edmund Hoefer
Entstehung
Einzelbild herunterladen

264

Alles kopfüber, ſo ſchlagt ſie in der Wieſe todt und müßt ihr noch weiter, ſo bleibt im Buſchhof. Wir müſſen bis morgen aushalten, Kinder morgen ha⸗ ben wir Hülfe hier; die Truppen ſind unterwegs. Aber es muß gehen! Wenn Detlof feſthält, kommen ſie nicht durch den Bruch! Wäre nur der verfluchte! Er brach ab und ſchüttelte wild den Kopf, während er ſich mit eilenden Schritten dem Förſterhauſe zu entfernte. Aber im Forſthauſe, wo die Burſche, die hier lagen, aus den Dach⸗ und Gielllfenſtern grüßten, während die Läden des Parterregeſchoffes und die Thüren auf das feſteſte verſchloſſen und verrammelt waren da hatten ſie nichts von den Schüſſen gehört, und auch Rolof's feines Ohr vernahm hier, wo rings der dichte Wald je⸗ den Schall ferne hielt, nichts als das Heulen und Brau⸗ ſen des mit neuer Kraft hereinbrechenden Sturmes. Er beſann ſich nicht lange. Einen herabgeworfenen Baumaſt aufraffend und mit ein paar Schnitten zum Stock und ſchwerer Waffe rüſtend, ging er wieder raſch weiter und trotz der augenſcheinlichen Gefahr mitten durch den Wald, immer in ſchräger Richtung dem Wege zu, den er damals

dem Müller zur Abfuhr der erſtandenen Mühlwelle ge⸗

zeigt hatte. Und je weiter er durch den Buſch drang, de zutlicher ward jetzt wieder Schuß auf Schuß ver⸗ ar und wirkte auf den eilenden Alten wie Sporen