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Eine Geschichte von damals / von Edmund Hoefer
Entstehung
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gibſt? Was ſoll Dir der nützen? Wenn Du Dir nicht ſelber ſagen kannſt, daß Dein Arnold Alles verdient, was ihm geworden— da kann der Pfaff' Dir auch keine Er⸗ leichterung ſchaffen!“— da verſetzte Rolof ernſt:„Laß' das gut ſein! Jeder muß am beſten wiſſen, was ihm frommt, und mir war nichts nöthiger, als mein Ge⸗ wiſſen durch Ausſprechen leicht zu machen. Wir ſind in einer Zeit, wo man die Gedanken von ſich und dem ei⸗ genen Kram ab und dem Ganzen zuwenden muß. Das kann ich nun erſt.“

Am folgenden Morgen hatte er dann noch eine lange Unterredung mit dem Geiſtlichen gehabt, der ihm beim Abſchied die Hand ſchüttelte und meinte: Er möge nur ſo fortfahren, da werde Alles gut werden und Gott ihm ein gnädiger Richter ſein. Dann verkehrte er noch mit dem alten Bohnenberg, der ihm mancherlei Neues über die ſeit dem vorigen Nachmittage veränderten Stim⸗ mungen vieler Dorfbewohner mittheilen konnte— bei den Nachrichten, die man aus der Nachbarſchaft über den ei⸗ ligen Abzug des Feindes und über den Erfolg der ver⸗ ſchiedenen Angriffe auf ihn erhielt, und bei dem, was man nun, da die Leute Vorſicht und Schweigen nicht län⸗ ger für nöthig hielten, von den zurückkehrenden Wies⸗ nitzern und Dreſowern über Rolof und ſein Handeln er⸗ fuhr, hatten Viele einzuſehen angefangen, wie thöricht