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Und das iſt ein Weib! Blumen kommen— Blumen welken? Aber Blumen blühen auch!
Wenn er dieſe Blume in ihrer Blüthe ergriff? Wenn er dieſe warme Hand, die ſich ihm freigebig entgegenſtreckte, nicht wieder losließ,— wenn er dieſe Blicke voll Feuer und Zärtlichkeit auffing, um ſie nie wieder herauszugeben, wenn er dieſe liebenswürdige Kraft, die ihn jetzt bewegte und trug, mit der ſeinen verband, wenn er dieſen Park und dieſe Villa nun für immer mit ihr theilte, wenn dieſe Sonne hier nie wieder unterging, wenn er ſeine Dankbar⸗ keit und grenzenloſe Liebe zu Laura und die Aufopferung und Hingebung dieſes Mädchens, ſeinen ganzen innern und äußern Reichthum und ihre rührende Jugend und Schönheit in einen einzigen Begriff zuſammenwarf, ein einziges ſchönes Verhältniß daraus formte— das Ver⸗ hältniß zwiſchen Mann und Weib?!
Ob ſie dadurch glücklich werden wird?
Dieſe Frage legte ſich jetzt Mahlmann unaufhörlich vor. Er ſuchte die Antwort aus Laura's Auge, aus ihren Geſichtszügen zu leſen und fand ſtatt der Antwort neue Reize. Jemehr er ſich bemühte, die inn're Welt des jungen Mädchens zu durchblicken, deſto tiefer ſchien ſie ſich ihm zu verſchließen..
Und doch konnten ſeine Gedanken nicht wieder ab⸗ laſſen von der Aufgabe, unter der ſie ſich wanden und
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