Teil eines Werkes 
2. Bd. (1868)
Entstehung
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Das iſt wahr, gab Roſa zu,meine Wahl iſt aber auf die Nachmittage gefallen, ſodaß ich auf dem Wege zu meinem Lehrer nicht beläſtigt werde.

Aha, ſcherzte Nielſen, mit dem Finger drohend, auf dieſe Weiſe kommen Sie von der Betſtunde los.

Die Betſtunde wird in den erſten Nachmittags⸗ ſtunden abgehalten, entgegnete Roſa lächelnd,mein Unterricht fällt in den Spätnachmittag.

Der Fremde wußte offenbar wieder nicht, was er ſagen ſollte. Er ſchwieg, indem er, die Hand feſt unter das Kinn legend, dadurch ein Doppelkinn hervorbrachte und auf dieſe Weiſe für ſein Lächeln gleichſam zwei Tiſche an einander rückte. Dabei ſah er Roſa mit eigenthümlichem Blicke an. Sie wandte ihr Auge von ihm ab und ließ ihre Finger, ohne einen Ton anzuſchlagen, über die Taſtatur des Pianos gleiten.

Ich habe eine ſchlechte Sprache, nicht wahr? fragte Nielſen plötzlich.

Ich finde nichts daran auszuſetzen, gab Roſa zur Antwort, indem ſie aufſtand und ans Fenſter ging, um nach der Mutter auszuſpähen.

O ja, ich weiß es, ſagte Nielſen;es klingt nicht ſchön, wenn ich ſpreche, es klingt ſo ſchnarrend!

Der ſchüchterne Freund der Mutter machte auf Roſa jetzt faſt den Eindruck, als müſſe er wegen ſeiner mangel⸗