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du einmal in meine Klauen, dann haſt du dein letztes Vaterunſer gebetet!“
Nuaachdem er ſeinem Unwillen Luft gemacht, trat er in ſein Wohnzimmer und Adeline ſchlüpfte durch die Flur auf die Straße hinaus.
Acht Tage ſpäter hüllten wieder die verblichenen Damaſt⸗ gardinen die hohen Fenſterbogen ein und das zerbrechliche Kanapee wurde mit noch vielen andern zerbrechlichen Möbeln aus der Rumpelkammer geholt, um die Oede des Zimmers auszufüllen. An den Wänden behaupteten, ſtatt der beiden lebensgroßen Portraits, wieder die emigrirten Familien⸗ bilder ihren alten Platz und es ſchien, als rieben ſie ſich
außerhalb des Rahmens vergnügt die ungemalten Hände darüber, daß er fort war, der ihre Geſellſchaft verſchmäht hatte.
Ende des erſten Bandes.
Druck von Bär& Hermann in Leipzig.


