Teil eines Werkes 
3. Bd. (1828)
Entstehung
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ihn ſo gut als moͤglich zu unterſtuͤtzen. Jezt be⸗ gann der junge Mann ohne laͤngeres Zoͤgern,

folgendermaßen ſeine Geſchichte:

Mein Name iſt Alnuſur. Mein Vater war ein angeſehener Kaufmann in Cambay, ich ſein einziger Sohn, und was ich wuͤnſchen mochte, wurde mir gewaͤhrt. Der große Plan meines Vaters war, ich ſollte heirathen, und ein wacke⸗ rer Handelsmann werden. Dagegen hatte ich keine Einwendung zu machen, beſtand aber dar⸗ auf, die Frau muͤße in jeder Hinſicht meinen Beifall haben, und waͤrve ſie nicht von hoher

Schoͤnheit, ſo wuͤrde ich mich nie dazu verſte⸗

ben, ſie heimzufuͤhren. Vergebens predigte mir mein Vater, wie ſehr geiſtige Schoͤnheit den Vorzug vor der koͤrperlichen verdiene, ich ſchuͤttelte den Kopf, und beharrte feſt auf mei⸗

nem Entſchluſſe. Der Grund, warum ich dar⸗

auf beſtand, war der, weil ich ſtarken Verdacht hegte, mein Vater habe Abſichten auf die Toch⸗ ter eines vertrauten Freundes von ihm, gegen die ich, ſowohl wegen ihrer auffallenden Haͤß⸗ lichkeit, als auch wegen ihrer Unanſtaͤndigkeit, gerade eine beſondere Abneigung hatte. Eben dachte ich an den Eheſtand, als ein Palankin, mit dicht zuſammengezogenen Vorhaͤngen, und von mehreren Selaven begleitet, an mir vor⸗ uͤbergetragen wurde. Von den Umſtehenden er⸗ fuhr ich, in der Saͤnfte ſitze die ſchoͤne Zaide, Tochter des Deewan und erſten Miniſters Sr. Hoheit des Nuwab.Was wollte ich geben, dachte ich,koͤnnte ich dieſes reizende Geſchopf