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„Leben! Nicht das bischen gluͤhend Eiſen ertra⸗ „gen zu koͤnnen, ſchwach iſt die menſchliche Natur! „— Gott erhalte mir die Ruhe und den Muth vin Lebensgefahr, ſo uͤberſteh't ſich alles beſſer!— „Es gelang mir, den Kaufmann Schmidt aus ſei⸗ „nem verſchloſſenen Gemach hervorzutreiben, der
„belud mich mit Wein und Rum fuͤr mich und „meine Hausgenoſſen. Ich trat wieder ein, wie „eine Erſcheinung des Troſtes und der Beruhi⸗ „gung.— Eine der Frauen(Mad. Stein) die ge⸗ „rade im oberſten Stock wohnte, hatte den Muth „gehabt, allerlei nuͤtzliche Lebensmittel herabzubrin⸗ „gen.— Das war alles bonum commune, und „uns Allen, die wir keinen Mittag gegeſſen, „ſchmeckte es im Bivouacg auf der Treppe herr⸗ „lich, das Kelchglas ging fleißig herum, und unter „dem Donner der Kanonen, unter dem Praſſeln „der Granaten ging uns allen ein froͤhlich guter „Humor auf, der immer der Nachklang einer durch „Gefahr exaltirten Stimmung iſt. Erſt als es „ganz finſter war, ließ das Schießen nach. Die „Garden hatten, wie man nun erfuhr, die ge⸗ „nommene Schanzen wieder erſtuͤrmt, und die „verbuͤndete Armee ſich auf die Hoͤhen zuruͤckgezo⸗ „gen.— Das Kammermaͤdchen der Graͤfin Breza „trat vor die Hausthuͤre, vor welcher der Wagen „ſtand, der die Graͤfin in Sicherheit in ein ande⸗ „res Stadtviertel bringen ſollte, in eben demſelben


