Teil eines Werkes 
3. Theil (1820)
Entstehung
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vaters vieljähriger Fleiß alſo gezogen und ge⸗ wölbt hat, hält den ſanft Eingeſchlummerten in ſeiner ſchattigen Huth. Er hat ihn nicht an⸗ klopfen hören, den Bothen des Todes, und konnte es, der Glückſelige! nicht ahnden, welch nahmenloſer Jammer gleich die erſten Stunden ſeines Welteintrittes bezeichne!

Paulina aber, mit geſchloſſenen Augen und verſtummeter Lippe, liegt, die Hände fromm, wie ſie im Leben war, über der Bruſt zuſammen gefaltet, und die Ruhe des Gewiſſens auf Antlitz und Stirne, in der Dorfkirche zu Caſtellino im Sarge.

Um eilf uhr,

Schluchzend und mit ſanfter Wehklage treten ihre Freundinnen in Palmajola ein, um das Kind, deſſen Geburt die Verſtorbene, ob zwar auf kurze Zeit, doch einmahl auf den Gipfel der höchſten Glückſeligkeit empor hob, in das grün und weiße Gewand der Hoffnung und Un⸗ ſchuld zu kleiden und es hinzutragen, daß es auch ſeinen Todesſchlaf in den Armen derjenigen