Teil eines Werkes 
3. Theil (1820)
Entstehung
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ſchwebe, und was für ein harker Schlag ihr ſelbſt ſo nahe bevor ſtehe, an dem Bette der Kranken verweilte.

Rührend war es inzwiſchen, unter ſolchen Trauerſcenen zu hören, wie Paulina in den hellern und ſchmerzloſen Zwiſchenräumen ihres Krankenlagers ſich bey vollkommener Ruhe des Gemüthes mit ihrem geliebten Tommaſo unter⸗ hielt und beſchäftigte.

Ich denken ſo hörten wir ſie noch kürz⸗ lich ſich gegen ihn äußernich denke zwar gern, ja ſogar mit Freuden, an jene Welt, die, auch ohne Gottes nähere Gegenwart, ſchon reich genug für mich iſt an lieben, vor mir in ſie eingegangenen, himmliſchen Seelen; gleichwohl kommt es mich ſchwer, unendlich ſchwer an, jetzt ſchon von dir, mein Lieber, zu ſcheiden. Wie ſollte dieß anders ſeyn kön⸗ nen, nachdem ich ſo ſelige Tage mit dir ver⸗ lebt habe? Allein murren und mich aufleh⸗ nen wider des Allmächtigen Rathſchluß, das werde ich nimmermehr. Du wirſt, lieber Tommaſo, ich weiß es, dein Schickſal mit männlichem Muthe ertragen und eben die Ruhe