Teil eines Werkes 
3. Theil (1820)
Entstehung
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Mutter dahin raffte, und zuletzt in einen Schlag⸗ fluß ausarten ſah, unter deſſen Drucke die feine, ihrem irdiſchen Daſeyn kaum gegebene Hülle vor thränenden Augen und beklommenen Herzen, doch ohne daß die Mutter von dem Unglücke wußte, nach wenigen Stunden in Todeserſtarrung dahin ſank.

Der Kampf von Paulinens jugendlicher, dem Naturgeſetze gemäß ſich der Trennung von dem Leben mit allen ihr zu Gebothe ſtehenden Kräf⸗ ten entgegen ſtämmenden Natur wider die mit jeder Seunde ſich verſtärkende Uebergewalt der Krankheit war höchſt peinlich zu ſchauen. Ein deſto wohlthuenderes Gefühl erweckte der Muth und die Ergebung in den göttlichen Willen, womit die Kranke, ungeachtet eines mit jedem Tage lebendiger werdenden Bewußtſeyns, daß für dieſes Leben keine Rettung mehr für ſie möglich ſey, ihre Leiden beſtand und, die Gewißheit des Himmels in Antliz und Auge, die immer mehr überhand nehmenden Schmer⸗ zen erduldete.

Daß der Kleine ihr voraus gegangen ſey, als Herold ihres eigenen Triumphes, ihr den