Teil eines Werkes 
2. Theil (1823)
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dere Habſucht reizte. Unter dieſen war jener Ibrahim, der das Mißlingen ſeiner Geſandtſchaft blutig raͤchen, und dadurch jener ſchoͤnen Jedidia ſich werth machen wollte. Selima hatte ihn ihrem Bruder zu dieſem wichtigen Poſten empſohlen; Mahomed hatte ihn fruͤher ſchon dazu be⸗ ſtimmt. Mit gluͤhendem Auge uͤberſah dieſer wirklich tapfere Juͤngling die ſchreck⸗ liche Scene, die ſich ihm darbot, den mit Leichen und geronnenem Blute angefuͤllten Graben. Wuth und Nachbegierde ent⸗ flammte ihn, er war der Erſte, der uͤber die Leichen hin den Weg ſich bahnte; da ſah er auf der Bruſtwehr Juſtiniani. Hoͤher konnte die Wuth nicht ſteigen, als ſie jetzt in ſeinem Herzen gluͤhete. Ob Jemand der Seinigen folgte, ob er, er allein das halsbrechende Unternehmen wag⸗ te, das war ihm einerlei. Er ſah ſeinen Hauptfeind, und der durfte durch keines Andern Hand als durch die ſeinige fallen.