Teil eines Werkes 
2. Theil (1823)
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begierde wechſelten in ſeinem Herzen. Er verließ das Zimmer, er ſprengte nach dem Lager, als wuͤrde er von einem Geſpenſte gejagt, als wolle er einem Geiſte entflie⸗ hen.—„Haͤttet Ihr nur jene Irene nicht erwaͤhnt!“ ſagte Selima zu Ibrahim. „Es iſt dieſe ja die ſchoͤne Griechin, die mein Bruder ſo gern beſitzen moͤchte. Iſt ſie denn wirklich ſo ſchoͤn?“—„So ſchoͤn als Jedidia, und faſt ſo ſchoͤn als Ihr ſeyd.“— Eine Schmeichelei dieſer Art moͤchte wohl einem jeden weiblichen Her⸗ zen zu gefaͤhrlich ſeyn, als daß hier der Beweis noͤthig ſey, daß die Prinzeſſin jene Worte gern gehoͤrt habe.— Im ver⸗ traulicher werdenden Tone fragte ſie den Ibrahim:„Jenen Juſtiniani habt Ihr auch geſehen, ſagt mir, findet Ihr dieſen ſchoͤn?“—„Ich finde an ihm das Muſter eines ſchoͤnen und entſchloſſenen Mannes. Sein ſchwarzes gluͤhendes Auge brennt,