Teil eines Werkes 
2. Theil (1823)
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ihrem ſtolzen Bruder, dem Sultan Maho⸗ med, kein Geheimniß daraus gemacht, daß Ibrahim die ſchoͤne, in dem Harem einge⸗ zwaͤngte Juͤdin Jedidia liebe; und der drei und vierzig jaͤhrige Sultan uͤberließ dem fuͤnf und zwanzig jaͤhrigen Ibrahim gern die Geliebte, da der Ruhm des Welt⸗ eroberers ihm wichtiger war, als der ſchoͤne Name des einzig Geliebten. Daß der feurige Juͤngling jetzt dem trefflichen Ju⸗ ſtiniani fluchte; daß er den redlichen Gre⸗ gor, die fromme Helene verwuͤnſchte, daß er beſchloß, dieſen Verluſt ſeiner grenzen⸗ loſen Liebe mit fuͤrchterlicher Rache zu ver⸗ gelten,— dies und nichts anders ließ ſich von dem aufbrauſenden Charakter des MNu⸗ ſelmanns erwarten. Mit gluͤhendem Ge⸗ ſicht trat er vor Mahomed, der jetzt eben bei ſeiner Schweſter Selima war, und mit dieſer ein weiteres Vordringen in Europa

und neue Eroberungen beſprach. Beide