Teil eines Werkes 
2. Theil (1823)
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in Thraͤnen fand. Mit einem Blick, aus dem neue Zuverſicht ſtrahlte, ſah Helene auf ihren Gemahl, als dieſer nach der ihm laͤngſt ungewohnt gewordenen Ruͤſtung fragte, als der Patriarch ſie erinnerte, daß Gott immer noch helfen koͤnne, und helfen werde, wenn Menſchen nur das Ihrige thun, und nicht in Verzweiflung die Huͤls⸗ mitttel von ſich ſtoßen, die Herz, Kopf und Arm gewaͤhren.

Die Thraͤnen boͤrten auf zu fließen; neue, lange nicht gefuͤhlte Hoffnung trock⸗ nete ſie; Demetrius ſank ermuͤdet auf ein Polſter nieder, und bald ſchloß er⸗ quickender Schlummer ſeine Augen. Ruhig nag er da, mit ſeinem Gewiſſen zufrieden; die Hoffnung, die er hatte, theilte ſich in ſeinen Traͤumen mit, die ſchoͤne Vergan⸗ genheit knuͤpfte ſich an reizende Bilder der

Zukunft, er ſah ſich als Sieger des Fein⸗