20
ſchreibt, Grundſaͤtze, die der Glauben her⸗ vorbringt, Bewegungsgruͤnde aus dem ge⸗ nommen, was dem Menſchen das Heiligſte iſt, wollte der Prinz dazu benutzen. Mit wenig Worten machte er den Patriarchen mit ſeinem Plane, mit ſeiner Abſicht be⸗ kannt.—
Sobald die Tauſende die Kirche ver⸗ laſſen hatten, fuͤhrte der Prinz ſeinen Bru⸗ der an das Grab ſeines Vaters. Was er ihm hier ſagte, mit welchen Wahrhei⸗ ten er in das beaͤngſtete Herz ſprach, welche Gefuͤhle und Entſchließungen er hier an
der, den Bruͤdern ſo heiligen Staͤtte wek⸗
ken und verſtaͤrken mußte, verſchweigt frei⸗ lich die Geſchichte. Aber Demetrius hatte ſich in ſeiner Erwartung nicht betrogen. An der Urne, in der des Vaters Aſche aufbewahrt wurde, ſchwuren die beiden Bruͤder ſich Treue, ſchwur Conſtantin,


