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17 gende Stadt Adrianopel zu ihrer Reſidenz
waͤhlten. Alles dies war geſchehen, ohne
eigentlich Krieg mit Griechenland zu haben. Es waren die Schritte deſſen, der die Ge⸗ walt hat und der Gruͤnde genug hat, ſei⸗
nem ſchwachen Feinde auch nicht einnmnal
die Miene des Widerſetzens zuzu⸗ trauen. Jetzt aber, nachdem Amurath er⸗ mordet war, kam Bajazeth auf den tuͤrki⸗ ſchen Thron; ein entſchloſſener, muthiger, Alles wagender Tyrann. Ihm ſchien es vortheilhafter zu ſeyn, mit dem Ueberreſt des griechiſchen Kaiſerthums im offenen Kriege zu ſtehen, und dazu fand ſich die Gelegenheit nur zu bald. Die Schwaͤchen der griechiſchen Kaiſer und die Uneinig⸗ keiten in Conſtantinopel wußte er gut zu benutzen, und ſo ruͤckte er vor das ungluͤck⸗ liche Conſtantinopel. Vielleicht wuͤrde ſchon die Geſchichte des Jahres 1390 die Erobe⸗ rung dieſer Hauptſtadt uns zeigen, haͤtte
nicht Bajazeths Unternehmen den Argwohn
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