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Der Schleier : zwei Erzählungen / von C. Hildebrandt und H. Müller
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13 Vetters zu bleiben. Auch ohne dieſe Bitte wuͤrde ich es geweſen ſeyn; denn Graham ge⸗ hoͤrte zu den Menſchen, zu denen eine unſicht⸗ bare Kraft uns zieht; die man liebt und ſchaͤtzt, weil es unſer Herz uns ſagt, daß ſie es im hoͤchſten Maaße verdienen. Von dieſem Augenblicke an war ich ſein Freund im ſtrengſten Sinne des Worts. So lange der Krieg dauerte, war ich in ſeinem Um⸗ gange und Beide ſuchten wir jede Gelegen⸗ heit auf, uns unſere Freundſchaft zu be⸗ weiſen.

Jetzt hatte mir mein Vater die Nach⸗ richt des abgeſchloſſenen Friedens gebracht. Meine Einbildung knuͤpfte an dieſe frohe Zeitung das Loos der Trennung, wenn mein Freund mit ſeinem Regimente nach England gehen muͤßte. Auch Graham ſchien dies zu fuͤhlen. Er war heute ſtiller,