149
Thraͤne riß ſich ein Stuͤck des verſtei⸗ nernden Kummers nach dem andern von dem Herzen. Am andern Morgen erſchien der Menſch wieder. Er wun⸗ derte ſich, daß Eliſa noch lebte, daß ſie, dem Anſcheine nach, ſich um ein Großes erholt hatte; er holte ihr ein Flaͤſchchen Wein und ſah ſich, indem er es ihr gab, ſo aͤngſtlich um, als befuͤrchtete er, der Schatten der Bar⸗ bara Eremita moͤgte ihm als ſtrafender Richter erſcheinen.—
Eliſa hatte ſich jetzt in ſo weit er⸗ holt, daß ſie wieder in ihrem Kerker auf und nieder gehen konnte. Eines Tages hoͤrte ſie uͤber ſich ein ungewohn⸗ tes Laͤrmen. Sie wagte es, den Knecht zu fragen, der mit Eliſens zunehmen⸗ der Beſſerung ganz der verſchloſſene ſtumme Bote wieder geworden war.


