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Maͤdchens wohnt, das bei der Graͤfin Eliſa dient?“—„Gewiß nicht Pie⸗ tro.“—„Nun, einmal angenommen, daß das, was Sie ſagen, ſo ganz die
pure, lautere Wahrheit iſt, ſo ſehe ich
doch ganz gut, daß Sie auf's rechte Gleis gekommen ſind, die Graͤfin Eli⸗
ſa zu ſprechen. Oder— Sie wiſſen's auch wohl nicht, daß ſie ſich gewoͤhn⸗.
lich des Tages einige Stunden hier aufhaͤlt? Sehen Sie, da iſt das Plaͤtz⸗ chen, dort mit Ulmen eingefaßt, dort am Seegeſtade; da ſitzt ſie einſam und weint, oder macht ihrem Herzen
durch die Guitarre Luft, die ſie ganz vortrefflich ſpielt.“—
R Alles dies hob meine Neugierde
noch mehr. Ich beſtieg den Huͤgel— ein Ulmenbaum gab mir Schatten, ei⸗
ne Bank ſtand da— die Ausſicht war


